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Mit Ulli und Andrea begann das Jahr 2012 ja ganz schön stürmisch und ich bin froh, dass wir alles ohne Schäden überstanden haben. Hier in meinem Blog war es dagegen sehr still. Jedenfalls war von mir seit Jahresbeginn nicht viel zu hören lesen. Dafür gab es aber viele liebe Grüße und Kommentare, für die ich mich hier jetzt erst einmal ganz herzlich bedanken möchte.

Heute ist nun Dreikönigstag und wie jedes Jahr zogen schon gestern wieder unsere Sternsinger aus, um die Häuser zu segnen und ihre Segensbitte an die Haustüren zu schreiben. Sie ließen sich auch nicht vom Sturmtief Andrea davon abhalten und trotzten tapfer dem Regen und den starken Windböen.

 
Ich finde das Engagement dieser jungen Leute wirklich bewundernswert und ich freue mich, dass sie heute am 2. Tag ihrer Hausbesuche etwas bessere Wetterverhältnisse hatten.
 
 
Ab morgen verschwindet dann auch die Weihnachtsdekoration wieder. Der Baum wird abgeschmückt und Kugeln, Sternchen und Engelchen wandern wieder in ihre Schachteln. Irgendwie tut es mir schon leid, denn dieses Jahr war unser Christbaum besonders schön und er steht fast noch genauso gerade und frisch wie am ersten Tag. Ob ich wohl nächstes Jahr wieder so einen schönen Baum finden werde?
 
Bei meinem Blumenhändler hatte ich vor einigen Tagen schon die ersten Primeltöpfe und Tulpen gesehen. Davon werde ich mir gleich am Montag welche holen – als kleines Trostpflaster. ;-)
 
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Am Ende eines Tages. . . .

. . . . . und zum Ende eines Jahres.
 
Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!
 
Wir sehn aufs alte Jahr zurück,
und haben neuen Mut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.

Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
Das soll unsre Lösung sein.
(Hoffmann von Fallersleben)

 
 
 
In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2012!
 
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. . . . und so möchte ich  jetzt als erstes allen Freunden meines Blogs, die so geduldig während meiner langen Pause immer wieder hier vorbeigeschaut und besorgt nachgefragt haben, für ihre lieben Grüße und Kommentare ganz herzlich danken. Ohne Euer anhaltendes Interesse hätte ich vielleicht den Faden in meinem Blog gar nicht wieder aufgenommen.
 
Ich wünsche ganz besonders Euch lieben treuen Blogfreunden, aber auch allen zufälligen Besuchern meiner Seiten, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen schönen und geruhsamen Jahresausklang.
 
Herzlichst, Grethe

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Weihnachten 2009

Im Walde steht ein Tannenbaum
mit Nadeln spitz und fein
damit näht sich der Distelfink
sein buntes Röckelein

Er stehet da, so kerzengrad
Und grün ist stets sein Kleid
Im Frühling und im Sommer wohl
Und auch zur Winterzeit.

Christkindlein schickt durch Schnee und Eis
Knecht Ruprecht dann hinaus
Der schneidet ab den Tannenbaum
Und nimmt ihn mit nach Haus

Christkindlein hängt mit zarter Hand
Viel Nüss und Äpfel dran
Und Lichtlein steckt´s auf jeden Zweig
Dazu auch Marzipan

Und kommt die liebe Weihnachtszeit
Da klingelt die Mama
Wie steht der grüne Tannenbaum
So bunt und helle da

Du Tannenbaum im dunklen Wald
Bald wirst du abgestutzt
Drum freue dich, dann wirst du auch
Gar herrlich aufgeputzt

[Text v. Karl Kern (1836-1897) Melodie Christian Dieffenbach (1822-1901)]

* * *

Dieses Lied wurde während meiner Kindheit zu Weihnachten immer von meinem Vater gesungen. Er hatte dafür weder Text noch Noten und meinte, er hätte es wohl selber einmal als Kind in der Schule gelernt. Vor einigen Jahren fiel mir in der Vorweihnachtszeit dieses Lied wieder ein und meine Tochter versuchte mir zur Melodie den Notensatz aufzuschreiben. Leider brachte ich aber nicht mehr die kompletten Strophen zusammen. Nach langem Suchen fand ich dann über Google einen Deutsch-Kanadier, der in Kanada einen deutschen Singkreis leitet und auch alte deutsche Volkslieder sammelt. In seinem Archiv fand er dann tatsächlich Text und Noten in einem alten Schulbuch aus Bremen. Auf meine Bitte hin kopierte er die Seite und schickte mir per Mail alles noch rechtzeitig zu Weihnachten als PDF-Datei zu. Nun wird dieses Lied in meiner Familie wieder regelmäßig zu Weihnachten gesungen und gespielt. Eine wunderschöne Erinnerung an meine Kindheit und an meinen Vater, der diese “Entdeckung” leider nicht mehr miterleben durfte.

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Treffpunkt: vor der Krippe

Wenn die Plätzchen gebacken, der Baum und die Geschenke besorgt sind und alles ein wenig ruhiger wird, trifft sich die ganze Familie noch einmal zu einem kleinen Bummel über den Rosenheimer Christkindlmarkt. So ganz gemütlich – ohne Hektik und Zeitnot. Das machen wir schon seit vielen Jahren seitdem die Kinder aus dem Hause sind so. Meistens begegnen uns dann auch noch Freunde und Bekannte und so kommt bei Glühwein und Eierpunsch ganz schnell ein kleiner Kreis zu einem gemütlichen Plausch zusammen.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Max-Josefs-Platz ist, umgeben von prächtigen Bürgerhäusern im Inn-Salzach Stil mit Arkaden und Laubengängen, nicht besonders groß. Aber genau das macht seinen Reiz aus und deshalb gefällt er mir auch besondes gut. Wenn es dann auch noch kräftig schneit und die Bläsergruppe auf der kleinen Bühne am Brunnen Weihnachtslieder spielt, so wie vorgestern, ist die romantische Bilderbuch-Atmospäre einfach perfekt.

 
 
 
Während sich die Großen bei Eier- und Hollerpunsch aufwärmten, hielten sich die Kleinen beim Rumtollen warm und hatten auch ihren Spaß. :-)
 
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Dann vier . . .

In einigen Stunden zünde ich nun schon die 4. Kerze an meinem Adventsgesteck an und auch die Tage der vergangenen Woche flogen wieder nur so dahin. Wie schon im letzten Jahr verwandelte sich unser Esszimmer wieder in eine kleine Weihnachtswerkstatt. Bei Ganztagsschule, Musikunterricht und Chorproben war es gar nicht so einfach einen Tag zu finden an dem alle Enkeltöchter zugleich Zeit hatten. Dazu dann noch Pauken für die Schulaufgaben. Warum ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit so viele Schulaufgaben angesetzt werden, werde ich nie verstehen. Darüber hatte ich mich schon vor Jahrzehnten bei meinen Kindern geärgert. Da bleibt für gemütliches Beisammensein und Besinnlichkeit während der Adventszeit wirklich nur noch das Wochenende. :-(
 
Das Material für die Geschenke hatten wir schon in der Woche zuvor gemeinsam im Bastelgeschäft eingekauft. Diesmal ging das etwas schneller, denn sie hatten alle schon genaue Vorstellungen und suchten zielstrebig die entsprechenden Dinge aus. Die Verkäuferin hatte ihren Spaß daran wie sie immer wieder nachrechneten und schauten ob ihr Geld auch  reichen würde. Geduldig öffnete sie sogar eine zweite Kasse damit die Mädchen ohne Hektik ihre Einkäufe bezahlen und einpacken konnten.
 
Am Dienstag ab 16.00 Uhr saßen die “Wichtel” dann bei mir im Esszimmer. Da wurde dann, abgesehen von einer kleiner Pause bei heißer Schokolade und Plätzchen, bis in den Abend hinein ganz konzentriert gepinselt, zugeschnitten, geklebt und verziert. Die Oma bekam für das Foto unten eine Genehmigung und die Mütter bekamen bis Weihnachten Blogleseverbot weil ja sonst die Überraschung dahin ist. :-)
 
 
Freude ist keine Gabe des Geistes,
sie ist eine Gabe des Herzens.
Ludwig Börne
 
 Unser Christbaum steht nun auch endlich auf der Terrasse bereit. Ich war schon ganz verzweifelt und hibbelig. 3 Tage hatte ich auf unzähligen Verkaufständen und Bauernhöfen rumgesucht. War sogar einen ganzen Vormittag knöcheltief im Schlamm durch eine Anpflanzung gestapft, um mir dort evtl. einen Baum selber zu schneiden. Gestern hab ich dann endlich “meinen” Christbaum gefunden.  Obwohl ich schon seit einigen Jahren bereit bin mich notfalls (wirklich nur notfalls) auch mit einem kleineren Baum abzufinden, reicht er auch in diesem Jahr wieder bis an die Zimmerdecke. Aber es wird immer schwieriger in der mind. 2,50 m Größe etwas zu finden. Bei den kleineren ist es kein Problem. Da gibt es viele schön gewachsene Bäumchen. Herr Grethe meint meine Ansprüche – gerade und gleichmäßig gewachsen, dicht aber nicht zu dicht, schöne grüne Nadeln usw. usw., wären einfach zu groß.  Naja, vielleicht hat er ja sogar ein bißchen Recht. Aber ich weiß schon warum ich den Baumkauf zur “Chefsache” erklärt habe. :-)
 
Morgen ist bei uns Kindergeburtstag. Unsere Johanna wird 12 Jahre alt. Das wird dann sicherlich ein Adventssonntag der etwas lebhafteren Art.
 
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Dann drei. . . .

Nun brennen sogar schon 3 Kerzen auf meinem Adventskranz und in meinem Blog tut sich nach langer Zeit auch endlich wieder etwas.  Es ist nicht viel, aber ein Anfang und wenigstens zeigt sich hier jetzt auch ein kleiner Hauch Weihnachten. Das wurde ja auch wirklich höchste Zeit.

Kommt es mir nur so vor oder fliegen die Vorweihnachtstage dieses Jahr ganz besonders schnell dahin? Mit meinen Vorbereitungen bin ich jedenfalls  ziemlich in Verzug. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn statt z.B. am Computer meine Weihnachtskarte zu gestalten, hab ich auch heute wieder viel lieber mit Tochter und Enkelin musiziert. Tee, Plätzchen und vorweihnachtliche Hausmusik –  ein wirklich schöner 3. Adventssonntag und viel wichtiger als vorm Computer zu sitzen.

Während im letzten Jahr um diese Zeit schon alles mit einer dicken Schneeschicht bedeckt war, hängen jetzt lauter Regentropfen an den Ästen und Sträuchern. Sieht so von Nahem betrachtet aber eigentlich auch ganz hübsch aus.

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