6. Januar – Dreikönigstag

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Mit Ulli und Andrea begann das Jahr 2012 ja ganz schön stürmisch und ich bin froh, dass wir alles ohne Schäden überstanden haben. Hier in meinem Blog war es dagegen sehr still. Jedenfalls war von mir seit Jahresbeginn nicht viel zu hören lesen. Dafür gab es aber viele liebe Grüße und Kommentare, für die ich mich hier jetzt erst einmal ganz herzlich bedanken möchte.

Heute ist nun Dreikönigstag und wie jedes Jahr zogen schon gestern wieder unsere Sternsinger aus, um die Häuser zu segnen und ihre Segensbitte an die Haustüren zu schreiben. Sie ließen sich auch nicht vom Sturmtief Andrea davon abhalten und trotzten tapfer dem Regen und den starken Windböen.

 
Ich finde das Engagement dieser jungen Leute wirklich bewundernswert und ich freue mich, dass sie heute am 2. Tag ihrer Hausbesuche etwas bessere Wetterverhältnisse hatten.
 
 
Ab morgen verschwindet dann auch die Weihnachtsdekoration wieder. Der Baum wird abgeschmückt und Kugeln, Sternchen und Engelchen wandern wieder in ihre Schachteln. Irgendwie tut es mir schon leid, denn dieses Jahr war unser Christbaum besonders schön und er steht fast noch genauso gerade und frisch wie am ersten Tag. Ob ich wohl nächstes Jahr wieder so einen schönen Baum finden werde?
 
Bei meinem Blumenhändler hatte ich vor einigen Tagen schon die ersten Primeltöpfe und Tulpen gesehen. Davon werde ich mir gleich am Montag welche holen – als kleines Trostpflaster. 😉
 
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Am Ende eines Tages. . . .

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. . . . . und zum Ende eines Jahres.
 
Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!
 
Wir sehn aufs alte Jahr zurück,
und haben neuen Mut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.

Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
Das soll unsre Lösung sein.
(Hoffmann von Fallersleben)

 
 
 
In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2012!
 
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„Einmal werden wir noch wach, . . . . „

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. . . . und so möchte ich  jetzt als erstes allen Freunden meines Blogs, die so geduldig während meiner langen Pause immer wieder hier vorbeigeschaut und besorgt nachgefragt haben, für ihre lieben Grüße und Kommentare ganz herzlich danken. Ohne Euer anhaltendes Interesse hätte ich vielleicht den Faden in meinem Blog gar nicht wieder aufgenommen.
 
Ich wünsche ganz besonders Euch lieben treuen Blogfreunden, aber auch allen zufälligen Besuchern meiner Seiten, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen schönen und geruhsamen Jahresausklang.
 
Herzlichst, Grethe

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Das Lied vom Tannenbaum im Walde

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Weihnachten 2009

Im Walde steht ein Tannenbaum
mit Nadeln spitz und fein
damit näht sich der Distelfink
sein buntes Röckelein

Er stehet da, so kerzengrad
Und grün ist stets sein Kleid
Im Frühling und im Sommer wohl
Und auch zur Winterzeit.

Christkindlein schickt durch Schnee und Eis
Knecht Ruprecht dann hinaus
Der schneidet ab den Tannenbaum
Und nimmt ihn mit nach Haus

Christkindlein hängt mit zarter Hand
Viel Nüss und Äpfel dran
Und Lichtlein steckt´s auf jeden Zweig
Dazu auch Marzipan

Und kommt die liebe Weihnachtszeit
Da klingelt die Mama
Wie steht der grüne Tannenbaum
So bunt und helle da

Du Tannenbaum im dunklen Wald
Bald wirst du abgestutzt
Drum freue dich, dann wirst du auch
Gar herrlich aufgeputzt

[Text v. Karl Kern (1836-1897) Melodie Christian Dieffenbach (1822-1901)]

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Dieses Lied wurde während meiner Kindheit zu Weihnachten immer von meinem Vater gesungen. Er hatte dafür weder Text noch Noten und meinte, er hätte es wohl selber einmal als Kind in der Schule gelernt. Vor einigen Jahren fiel mir in der Vorweihnachtszeit dieses Lied wieder ein und meine Tochter versuchte mir zur Melodie den Notensatz aufzuschreiben. Leider brachte ich aber nicht mehr die kompletten Strophen zusammen. Nach langem Suchen fand ich dann über Google einen Deutsch-Kanadier, der in Kanada einen deutschen Singkreis leitet und auch alte deutsche Volkslieder sammelt. In seinem Archiv fand er dann tatsächlich Text und Noten in einem alten Schulbuch aus Bremen. Auf meine Bitte hin kopierte er die Seite und schickte mir per Mail alles noch rechtzeitig zu Weihnachten als PDF-Datei zu. Nun wird dieses Lied in meiner Familie wieder regelmäßig zu Weihnachten gesungen und gespielt. Eine wunderschöne Erinnerung an meine Kindheit und an meinen Vater, der diese „Entdeckung“ leider nicht mehr miterleben durfte.

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